Andreas Mrosek, MdL Sachsen-Anhalt

Ich bin seit dem 10.03.2013 Mitglied der Partei "Alternative für Deutschland" (kurz AfD) und habe die Mitgliedsnummer 542.  Vorher war ich bereits in der Bewegung WA2013 dabei, aus der die AfD entstanden ist.

Geführt wurde anfangs die AfD von Prof. Dr. Bernd Lucke (für mich nach wie vor die Gallionsfigur der AfD-Gründerzeit), Dr. Konrad Adam und Dr. Frauke Petry. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten viele  Professoren aus Deutschland, aber auch Doktoren, Ingenieure, Unternehmer und Gleichgesinnte. 

Zum Bundesparteitag in Essen in 2015 trennte sich innerhalb der AfD die Spreu vom Weizen. Bernd Lucke wurde mit seiner Gruppe "Weckruf 2015" abgewählt. Seinen plötzlicher Sinneswandel und sein Abstimmverhalten im EU-Parlament in Brüssel war für viele AfD-Mitglieder nicht mehr nachvollziehbar. Sein Austritt aus der Partei war somit kein Verlust, denn unsere Ideale haben sich dadurch nicht geändert. 

Ich selbst habe 2 Kinder und ich habe Angst um unsere Zukunft. Diese Angst ist berechtigt! Das Wahlprogramm der AfD spricht viele Punkte dieser bestehenden Angst an. Und es spricht dem Volk aus dem Herzen. Immerhin erreichte die AfD bei den Bundestagswahlen am 22.09.13 sagenhafte 4,7%, das sind über 2.000.000 Wählerinnen und Wähler.

Vorher war ich Mitglied der CDU und auch 2 Jahre im Stadtrat meiner Heimatstadt Dessau-Roßlau. Ausgetreten bin ich aus der CDU, weil ich erkannt hatte, dass der Weg dieser Partei uns in eine EU-Diktatur führt und unsere Souveränität in Europa auf dem Spiel steht. Wie viel Souveränität wir überhaupt noch haben oder überhaupt hatten, wird von den etablierten Parteien bewusst verschwiegen. 

Als Sportler war ich jahrelang auf internationalen Wettkampfbühnen zu Hause.  Ob als Ringer zu DDR-Zeiten oder als Kraftsportler nach der Wendezeit.  Ich wünschte mir, dass Politiker genauso friedlich und ehrlich miteinander umgehen wie wir es als Sportler getan haben. Zwischen uns Sportlern gab es den ehrlichen und fairen Wettkampf und danach ein friedliches Miteinander. Rassismus gab es gar nicht. Leistungen wurden anerkannt und honoriert, egal welche Hautfarbe oder Religion der Sportler hatte. Als ich meine erste Weltmeisterschaft im Jahr 2000 in Las Vegas gewann, feierten mich alle Sportler aus allen anwesenden Nationen und auch das amerikanische Publikum. 

Diesen Zusammenhalt und Solidarität stelle ich wieder innerhalb der AfD fest, insbesondere in unserem Kreisverband Dessau-Roßlau, in dem ich als Beisitzer im Vorstand bin. Es wird ehrlich und fair miteinander umgegangen und gemeinsam für unsere große Sache gekämpft.

Ich kandidierte als Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau. Leider reichte das Wahlergebnis nicht aus, um in meiner Heimatstadt das Zepter in die Hand zu nehmen und das Ruder rumzureißen. Aber immerhin, von 8 angetretenen Kandidaten lag ich im Ergebnis auf Platz 4. 

Meine Heimatstadt! Dessau-Roßlau war einmal eine Metropole. In allen Bereichen. Industrie, Sport und Kultur. Die Misswirtschaft der letzten 20 Jahre ließen Dessau-Roßlau versinken. Traurig, aber wahr. Das muss sich wieder ändern. Dessau-Roßlau hat Potentiale. Aber diese schlummern oder werden von den Etablierten nicht erkannt. Als AfD-Stadtrat möchte ich etwas dagegen tun.

Euer Andreas Mrosek